Der Slowene Tadej Pogacar hat die zehnte Etappe der Tour de France am französischen Nationalfeiertag solo gewonnen und seine Führung ausgebaut, während der deutsche Youngster Florian Lipowitz als Vierter glänzte.
Stell dir vor, du fährst über 166 Kilometer durch die Berge, sieben schwere Anstiege und rund 3.800 Höhenmeter - und am Ende fährst du allen davon. Genau das hat Tadej Pogacar am 14. Juli 2026, dem französischen Nationalfeiertag, bei der zehnten Etappe der Tour de France gemacht. Vom Startort Aurillac ging es bis in den Wintersportort Le Lioran im Zentralmassiv. Pogacar fuhr für sein Team UAE Team Emirates-XRG und attackierte 16 Kilometer vor dem Ziel seine Konkurrenten. Von da an war er nicht mehr einzuholen.
Auch aus deutscher Sicht gab es Grund zum Jubeln: Florian Lipowitz, der im Vorjahr Dritter der gesamten Tour wurde, fuhr ein starkes Rennen und kam als Vierter ins Ziel, nur 34 Sekunden hinter Pogacar. In der Gesamtwertung liegt Lipowitz nun auf Platz sechs. Das Besondere: Er ist damit vor dem zweimaligen Tour-Sieger Jonas Vingegaard aus Dänemark klassiert, der die Etappe auf Rang sieben beendete und im Gesamtklassement Platz zwei hält. Hinter Lipowitz reihten sich weitere bekannte Namen ein, darunter der Belgier Remco Evenepoel als Etappenzweiter und der erst 17-jährige Franzose Paul Seixas, der als Dritter für eine faustdicke Überraschung sorgte.
