Beim WM-Viertelfinale zwischen der Schweiz und Argentinien hat eine umstrittene Entscheidung die Partie gedreht – und Stürmer Breel Embolo musste mit Tränen vom Platz.

Stell dir vor, du stehst im wichtigsten Spiel deines Lebens. Genau das ist Breel Embolo passiert, als die Schweiz am 11. Juli 2026 im WM-Viertelfinale auf Weltmeister Argentinien traf. Kurz nach dem 1:1-Ausgleich durch Dan Ndoye in der 67. Minute hob Embolo an der Mittellinie ab, als ein Gegenspieler auf ihn zukam – obwohl es noch gar keinen richtigen Kontakt gab. Das nennt man im Fußball eine «Schwalbe».

Der Schiedsrichter João Pinheiro zeigte zuerst dem falschen Spieler die Gelbe Karte, nämlich Leandro Paredes. Dann kam der VAR – das ist der Videoschiedsrichter, der jede Szene nochmal überprüfen kann. Er meldete sich und sagte: «Hier wurde der falsche Spieler verwarnt.» Daraufhin schaute sich Pinheiro die Szene am Bildschirm an und erkannte: Embolo war gar nicht richtig getroffen worden. Also übertrug er die Gelbe Karte auf Embolo – und weil es schon seine zweite Verwarnung war, musste er mit Gelb-Rot vom Platz. Das bedeutet: Rote Karte, duschen, zuschauen.

Was dann passierte, tat richtig weh. Die Schweiz spielte nur noch zu zehnt gegen Messi und Co. In der Verlängerung traf Ángel Di María zum 2:1 für Argentinien, und am Ende hieß es sogar 1:3. Embolo konnte nur noch in der Kabine zuschauen, wie sein Team ausschied. Er weinte am Platz, denn ihm war klar: Mit dieser Aktion hatte er seinem Team einen großen Dienst erwiesen – im negativen Sinne.