Der österreichische Autor Richard Schuberth hat es auf die Shortlist für den Tractatus-Preis geschafft, einen wichtigen Preis für philosophische Essays.

Jedes Jahr wird der Tractatus-Preis beim Philosophicum Lech vergeben, einem großen Treffen für Philosophie im österreichischen Lech am Arlberg. Der Preis geht an Bücher, in denen philosophische Fragen so erklärt werden, dass sie auch Menschen ohne Fachwissen verstehen können. Heuer ist unter anderem Richard Schuberth mit seinem Buch "Die neue Lust an der Unmündigkeit" im Rennen.

Neben Schuberth stehen fünf weitere Autorinnen und Autoren auf der Liste. Darunter sind Martin Warnke mit einem Buch über große Sprachmodelle wie ChatGPT und Stefan Weidner, der über die Geschichte des Yoga in Europa schreibt. Eine Jury aus Philosophen, Literaturwissenschaftlern und Journalisten wird entscheiden, wer den Preis am Ende bekommt.

Schuberth wurde 1968 in Ybbs an der Donau geboren und hat schon mehrere Auszeichnungen erhalten, zum Beispiel den Theodor-Kramer-Preis im Jahr 2021. Der Tractatus-Preis wird seit 2009 vergeben und ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für philosophische Bücher im deutschsprachigen Raum.