Der Wiener Kabarettist Severin Groebner (56) bekommt den wichtigsten österreichischen Kabarettpreis für sein Programm „Ich bin das Volk!“.
Der Österreichische Kabarettpreis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für Kabarett im deutschsprachigen Raum. 2026 geht der Hauptpreis an Severin Groebner, einen 56-jährigen Wiener, der sein zwölftes Solo-Programm „Ich bin das Volk!“ zeigt. Darin spielt er einen Möchtegern-Autokraten, also jemanden, der sich wie ein Alleinherrscher aufführt. Die Jury sagt, Groebner mache einem „unter schmerzhaftem Lachen“ klar, wie rechte und autoritäre Strukturen im Alltag funktionieren. Groebner steht schon seit über 30 Jahren auf der Kleinkunstbühne und hat den Hauptpreis des Kabarettpreises schon einmal 2013 bekommen.
Den Programmpreis bekommt David Scheid für sein viertes Solo-Programm „The Kabarettist“. Scheid verbindet darin politisches Kabarett mit Stand-up-Comedy, also Bühnen-Comedy mit Mikrofon, mit Rap, DJing und Parodie. Du kennst ihn vielleicht aus dem ORF, wo er mit seiner Kunstfigur „Dave“ auftritt, oder aus dem Kinofilm „Des Teufels Bad“.
