Auf Kuba ist innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal das gesamte Stromnetz ausgefallen, und Millionen Menschen sitzen im Dunkeln.

Was ist passiert? Am 11. Juli 2026 ist auf Kuba erneut landesweit der Strom ausgefallen. Damit fiel innerhalb von nur vier Tagen zum zweiten Mal die Energieversorgung auf der ganzen Insel aus. Schulen, Geschäfte und Haushalte waren plötzlich ohne Elektrizität. Die offizielle Zeitung Granma schrieb dazu: „Der Zusammenbruch ereignete sich inmitten einer kritischen Energiekrise, unter der das Land bereits schwer zu leiden hat“. Das bedeutet: Kuba hat schon seit Monaten große Probleme mit seiner Stromversorgung, und der aktuelle Ausfall macht die Lage noch schlimmer.

Wer hilft? Das kubanische Energieministerium hat Notfallprotokolle aktiviert, also einen Plan für solche Notfälle. Dabei werden zum Beispiel Krankenhäuser als Erstes wieder ans Netz angeschlossen, weil dort Menschen auf medizinische Geräte angewiesen sind. Auch Technikerinnen und Techniker arbeiten daran, das Stromnetz Schritt für Schritt wieder zum Laufen zu bringen. Über den offiziellen Nachrichtenkanal Granma wird die Bevölkerung regelmäßig informiert.

Was kannst du tun? Auf Kuba selbst ist direkte Hilfe aus dem Ausland schwierig, weil die USA ein Ölembargo verhängt haben, also ein Verbot, Öl nach Kuba zu liefern. Du kannst dich aber informieren, zum Beispiel indem du Berichten von seriösen Nachrichtenseiten oder Organisationen wie Amnesty International oder Reporter ohne Grenzen folgst. In Gesprächen mit Freundinnen und Freunden kannst du darauf aufmerksam machen, wie wichtig stabile Energieversorgung für ein Land ist – und warum alte Infrastruktur und politische Konflikte das Leben von Millionen Menschen betreffen.