Der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer ist nach zwei Gruppenspielen aus dem Turnierquartier ausgeschieden und wird nicht mehr pfeifen.
Bei einer Fußball-Weltmeisterschaft gibt es nicht nur Spielerinnen und Spieler, sondern auch einen großen Pool an Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern. Wenn Teams ausscheiden, passiert das mit den Unparteiischen oft genauso: Sie reisen ab, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Genau so ging es jetzt Felix Zwayer, einem 45-jährigen Schiedsrichter aus Berlin. Er hatte die beiden Gruppenspiele USA gegen Australien und die Partie zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Usbekistan geleitet. Nach diesen Einsätzen war für ihn Schluss – das teilten mehrere Medien übereinstimmend mit.
Sein erstes Spiel in der Stadt Seattle hatte er übrigens mit einem Krampf in der Nachspielzeit beendet. So etwas kann passieren, wenn man bei großer Hitze über 90 Minuten plus Zugabe durchrennt. Insgesamt sind laut den Berichten noch 13 Schiedsrichter im Quartier der FIFA in den USA übrig.
