Franziska Giffey, Wirtschaftssenatorin in Berlin, hat neue Ideen vorgestellt, damit die Stadt sauberer wird – kurz vor der Wahl im September.

In vielen Ecken von Berlin liegt leider oft Müll herum. Besonders an viel besuchten Orten wie der Frankfurter Allee und dem Kottbusser Tor, den viele einfach "Kotti" nennen, ist die Straßenreinigung keine einfache Aufgabe. Giffey sagt: "Den Kotti kriegst du an manchen Stellen nicht mehr gefegt."

Die Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey von der SPD will das ändern. Sie hat zwei große Ideen: Erstens soll die Stadtreinigung BSR an schwierigen Stellen mit Wasser unter Druck reinigen, das nennt man "Nasskärchern". Zweitens soll jeder Haushalt in Berlin einmal im Jahr Sperrmüll kostenlos abholen lassen können, zum Beispiel alte Möbel.

Aktuell kann man diese Abholung schon anmelden, muss aber dafür bezahlen. Giffey möchte, dass das in Zukunft umsonst ist: "Dann kommt ein Team und holt das Zeug ab." Dafür braucht die BSR aber mehr Leute und mehr Geld – das muss erst noch mit der BSR besprochen werden.