Im Januar 2025 fiel in Berlin stundenlang der Strom aus – und die Kritik am Regierenden Bürgermeister Kai Wegner hält bis heute an.

Am 3. Januar 2025 gab es in Teilen von Berlin einen großen Stromausfall. In vielen Wohnungen funktionierte die Heizung nicht mehr, Handys waren zeitweise tot. Ursache war laut Angaben ein Brandanschlag. Zehntausende Menschen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf waren betroffen. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sagte später, er habe schon am Morgen viele wichtige Telefonate geführt. Er gab aber zu, am Nachmittag von 13 bis 14 Uhr Tennis gespielt zu haben, um den Kopf freizubekommen.

Danach gab es viel Wirbel. Medien berichteten, Wegner habe nicht ganz ehrlich gesagt, wie oft er wirklich angerufen hat. Die Bundesregierung stellte klar, dass sie nur von einem einzigen Telefonat mit Wegner am 3. Januar wisse. Das Verwaltungsgericht Berlin ordnete an, dass die Stadt Auskunft über seine Anrufe geben muss. Wegner entschuldigte sich im Berliner Abgeordnetenhaus: Er habe Fehler in der Kommunikation gemacht. Sein Digitalstaatssekretär Matthias Hundt musste gehen. FDP und AfD forderten, dass Wegner zurücktritt.