In Rumänien hat das Parlament einem neuen Premier die Zustimmung verweigert, jetzt muss Präsident Dan einen neuen Kandidaten vorschlagen.
Was ist passiert? In Bukarest hat das Parlament am Montagabend über einen neuen Premierminister abgestimmt. Sein Name war Adrian Vestea. Er ist ein Politiker der liberalen Partei, aber seine eigene Partei wollte ihn nicht als Kandidaten. Präsident Nicosur Dan hat ihn trotzdem vorgeschlagen. Im Parlament bekam Vestea nur 189 Stimmen. Für die Bestätigung hätte er aber 233 gebraucht. Deshalb hat er die Abstimmung verloren. Das bedeutet: Es gibt noch immer keine richtige neue Regierung in Rumänien.
Wer hilft jetzt weiter? Nach der Verfassung muss Präsident Dan jetzt mit allen Parteien im Parlament neue Gespräche führen. Er muss einen anderen Kandidaten suchen, der eine Mehrheit bekommt. Die wichtigen Parteien PNL, USR und die ungarische Minderheitenpartei UDMR haben klar gesagt: Sie wollen keine Regierung, die mit der rechtspopulistischen AUR zusammenarbeitet. Sie finden, dass diese Partei Rumänien in Richtung Russland ziehen würde und dem Land in der EU schaden könnte.
