Eine Richterin in den USA hat den geplanten Mega-Kauf von Warner Bros durch Paramount vorerst gestoppt, weil zwölf Bundesstaaten Wettbewerbsbedenken haben.
Stell dir vor, zwei riesige Film- und Medienunternehmen wollen fusionieren – also eins werden. Genau das wollten Paramount und Warner Bros Discovery, zu dem auch der Nachrichtensender CNN gehört. Der Deal hat einen Wert von rund 111 Milliarden Dollar. Doch jetzt hat eine Richterin in Oakland, einer Stadt nahe San Francisco in Kalifornien, den Zusammenschluss für zwei Wochen per Gerichtsbeschluss auf Eis gelegt.
Zwölf US-Bundesstaaten, darunter Kalifornien, New York und Massachusetts, haben gegen den Deal geklagt. Sie sagen: Wenn beide Firmen zusammengehören, haben sie zu viel Macht auf dem Markt. Das könne dazu führen, dass Filme und Streaming-Abos teurer werden, die Qualität sinkt und es insgesamt weniger Auswahl gibt. Die Richterin fand dieses Argument überzeugend genug, um den Deal vorerst zu stoppen.
