Zwölf US-Bundesstaaten klagen gegen die geplante 111-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance.

Was ist passiert? Ein riesiger Medienkonzern, Warner Bros. Discovery, soll von einem anderen Konzern, Paramount Skydance, geschluckt werden. Das Geschäft hat ein Volumen von rund 111 Milliarden Dollar. Zwölf US-Bundesstaaten, angeführt von Kalifornien, finden das problematisch und ziehen jetzt vor Gericht. Sie sagen: Wenn zwei große Film- und Streaming-Firmen zusammengehen, gibt es weniger Wettbewerb. Das bedeutet am Ende für dich: teurere Streaming-Abos, weniger Auswahl an Filmen und Serien und vielleicht auch weniger Jobs in der Branche. Zum Warner-Konzern gehören bekannte Marken wie HBO Max, Harry Potter, Superman, Batman und der Nachrichtensender CNN. Paramount besitzt bisher schon CBS und Paramount+.

Wer hilft da weiter? Auf der einen Seite stehen die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten, also unabhängige Anwälte, die das Gemeinwohl schützen sollen. Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta hat die Federführung übernommen. Auch über 1.000 Filmschaffende haben sich zusammengeschlossen und warnen vor den Folgen des Deals. Schauspielerin Jane Fonda, die frühere Frau des CNN-Gründers Ted Turner, hat eine Unterschriftenaktion gestartet, um den Deal zu stoppen. Die Kläger wollen erreichen, dass der Zusammenschluss vorerst nicht vollzogen wird, bis ein Gericht entschieden hat.