In den USA kämpfen Drehbuchautorinnen und -autoren sowie zwölf Bundesstaaten vor Gericht gegen eine Mega-Übernahme in der Film- und Fernsehbranche.
Was ist passiert? Der Konzern Paramount Skydance will den Medienriesen Warner Bros. Discovery komplett kaufen – inklusive dem Nachrichtensender CNN. Die Übernahme ist rund 110 Milliarden Dollar schwer und wurde im Juni von der US-Regierung ohne Auflagen erlaubt. Jetzt klagen die Drehbuchautorengewerkschaft WGA und Generalstaatsanwälte aus zwölf Bundesstaaten dagegen. Sie sagen: Ein einzelner Mega-Konzern könnte bestimmen, welche Filme und Serien entstehen – und wie viel die Autorinnen und Autoren dafür bekommen.
Wer hilft? Die WGA vertritt Zehntausende Drehbuchautorinnen und -autoren in den USA und geht mit der Klage an die Öffentlichkeit. Auch die Generalstaatsanwälte von Bundesstaaten wie Kalifornien, New York und Massachusetts unterstützen den Protest. Vor Gericht prüfen Richterinnen und Richter nun, ob der Deal den Wettbewerb verzerrt, Preise steigen lässt und die Vielfalt von Inhalten verringert.
