Staaten pumpen so viel Geld in große Firmen wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr – vor allem China fördert seine Unternehmen massiv.
Im Jahr 2024 haben Regierungen weltweit riesige Summen an Industrieunternehmen gezahlt: 108 Milliarden US-Dollar. Das sind staatliche Zuschüsse, Steuererleichterungen oder günstige Kredite. Damit helfen sie Firmen, günstiger zu produzieren oder zu wachsen. So viel Geld floss zuletzt während der großen Finanzkrise 2008/2009.
Besonders China sticht hervor. Chinesische Firmen bekamen in den letzten 20 Jahren drei- bis achtmal mehr Förderung als Unternehmen aus Europa, den USA oder Japan – immer im Verhältnis zu ihrem Umsatz. Die OECD, eine Organisation von 38 Ländern, die sich für bessere Wirtschaftspolitik einsetzt, hat das untersucht. Sie sagt: Etwa 60 Prozent der Marktanteile, die chinesische Firmen dazugewonnen haben, gehen auf diese Subventionen zurück.
