Schleswig-Holstein wird im Jahr 2034 voraussichtlich 2,4 Milliarden Euro weniger einnehmen als ausgeben – das hat der Rechnungshof des Landes berechnet.

Was ist passiert? Der Rechnungshof in Schleswig-Holstein hat seinen neuen Bericht vorgestellt. Darin steht: Wenn die Regierung nichts ändert, fehlen im Jahr 2034 ungefähr 2,4 Milliarden Euro im Landeshaushalt. Das bedeutet, das Land gibt viel mehr Geld aus, als es einnimmt – zum Beispiel für neue Stellen, Gehälter und die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen. Präsidentin Silke Torp sagt deshalb: Die Landesregierung muss stärker sparen als bisher geplant.

Wer hilft? Silke Torp und ihr Team vom Rechnungshof schauen ganz genau auf die Finanzen des Landes. Sie zeigen der Regierung, wo zu viel Geld ausgegeben wird, und schlagen Lösungen vor. Zum Beispiel: Statt für jedes Kind eine eigene Begleitperson in der Schule zu bezahlen, soll eine Fachkraft künftig mehrere Kinder gleichzeitig unterstützen – das spart Geld. Auch andere Bundesländer und der Bund machen das schon so. Torp fordert außerdem, dass die Regierung nicht weiter so viele neue Stellen im Land schafft.