Nach dem großen Sieg von Paris Saint-Germain in der Champions League ist es in Frankreich zu heftigen Krawallen mit vielen Festnahmen gekommen.

Stell dir vor: Dein Lieblingsverein gewinnt den wichtigsten Pokal. Tausende feiern auf den Straßen. Doch dann mischen sich Leute unter die Menge, die nicht feiern, sondern randale machen wollen. Genau das ist am Samstagabend in Paris und anderen Städten passiert. Vermummte warfen Steine und Feuerwerkskörper auf Polizisten, zündeten Autos an und plünderten Geschäfte. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Gewalt zu stoppen. Mehr als 400 Menschen wurden festgenommen, sieben Polizisten wurden verletzt.

Die gute Nachricht: Die Behörden waren vorbereitet. Innenminister Laurent Nuñez sagte, man habe solche Ausschreitungen erwartet. Deshalb waren allein in Paris rund 8.000 Polizisten im Einsatz, im ganzen Land sogar 22.000. Sie konnten verhindern, dass die Lage noch schlimmer wurde. Anders als im letzten Jahr, als es zwei Tote und fast 700 Brände gab, blieb es diesmal bei Sachschäden und weniger Verletzten. Die Polizei wertet jetzt Videos aus den sozialen Netzwerken aus, um weitere Täter zu finden.