Paris Saint-Germain hat das Champions-League-Finale gegen Arsenal im Elfmeterschießen gewonnen und den Titel verteidigt – doch die Feiern wurden von Krawallen überschattet.

Stell dir vor, du stehst im größten Spiel deines Lebens. Nach 120 Minuten steht es 1:1, und alles hängt an einem einzigen Schuss vom Elfmeterpunkt. Genau das ist am Samstagabend passiert. Arsenal-Spieler Gabriel trat an – und verschoss. Paris Saint-Germain jubelte, denn der Titel in der Champions League blieb in Paris. Es ist der zweite Sieg in Folge für das Team von Trainer Luis Enrique.

Doch nicht überall wurde friedlich gefeiert. In vielen französischen Städten kam es zu Ausschreitungen. Vermummte Menschen warfen Gegenstände auf Polizisten, Geschäfte wurden geplündert. Die Polizei nahm über 400 Menschen fest, sieben Polizisten wurden verletzt. Innenminister Laurent Nuñez verurteilte die Gewalt und kündigte an, dass die Einsatzkräfte die Sicherheit bei der geplanten großen Meisterfeier am Sonntag gewährleisten werden. Viele Fans und Vereine rufen außerdem dazu auf, friedlich und respektvoll zu feiern.