Ein 44-jähriger Mann steht in Wien vor Gericht, weil er einen teuren OP-Roboter im Orthopädischen Spital Speising beschädigt haben soll.

In dem Spital in Wien gibt es zwei Roboter, die Chirurgen helfen, künstliche Kniegelenke ganz genau einzusetzen. Jeder Roboter kostet etwa 700.000 Euro. Ein Mann, der dort früher als OP-Assistent gearbeitet hat, soll einen dieser Roboter kaputt gemacht haben. Das meint die Staatsanwaltschaft. Der Mann sagt: „Ich habe das nicht gemacht. Warum sollte ich nach acht Jahren plötzlich Sachen zerstören?“ Er wurde nämlich nach acht Jahren aus dem Spital entlassen und ist darüber immer noch sauer.

Der Mann hat sich Videos von Überwachungskameras angeschaut. Darauf sieht man eine kleine Person mit einem Kugelschreiber, die eine Hülle vom Roboter entfernt. Wer das war, weiß er nicht. Er sagt, er habe im Spital auch schon Buttermilchpackerl und Dosen von einem Salzburger Energydrink von den Geräten weggeräumt, die jemand dort hingestellt hatte.