In Wien steht ein Anästhesist vor Gericht, weil eine Patientin nach einer fehlerhaften Narkose gestorben ist.

Was ist passiert? Bei einer Operation wurde eine Frau falsch beatmet. Laut Anklage wurde ein defekter Beatmungsbeutel benutzt und die Umstellung auf eine andere Beatmung kam zu spät. Dadurch bekam die Patientin siebeneinhalb Minuten lang keinen Sauerstoff und ihr Kreislauf blieb stehen. Im Krankenhaus konnte sie nicht mehr gerettet werden.

Wer hilft? Das Wiener Landesgericht prüft den Fall. Ein Gericht klärt, ob der Anästhesist schuldig ist, weil er wichtige Sicherheitschecks nicht gemacht hat. Solche Checks heißen neuromuskuläres Monitoring und Narkosetiefemessung. Sie hätten zeigen können, dass die Patientin nicht richtig atmet.

Was kannst du tun? Wenn dich Medizin interessiert, informiere dich über Narkose und Patientensicherheit. In Krankenhäusern gibt es heute strenge Regeln, damit solche Fehler nicht passieren. Auch du kannst im Alltag aufmerksam sein, Fragen stellen und dich für sichere Standards einsetzen.