In New Jersey protestieren Menschen seit Tagen gegen die Zustände in einem Abschiebezentrum – und es gibt heftige Vorwürfe.
Was ist passiert? In der Stadt Newark steht ein großes Abschiebe-Lager namens Delaney Hall. Es wird von einer privaten Firma betrieben. Seit einer Woche demonstrieren davor viele Leute. Sie sagen: Die Menschen dort drinnen werden schlecht behandelt. Es gibt Berichte über verdorbenes Essen, dreckige Toiletten und zu wenig ärztliche Hilfe. Sogar von einem Hungerstreik der Gefangenen ist die Rede. Die Stimmung ist aufgeheizt, es kam auch zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften.
Wer hilft? Zwei Politikerinnen aus der Region haben sich das Lager am Wochenende selbst angesehen. Sie bestätigen die schlimmen Zustände. Organisationen wie die ACLU setzen sich für die Rechte der Inhaftierten ein und fordern, das Lager zu schließen. Anwälte und Angehörige machen die Missstände öffentlich. Auch die Medien berichten darüber, damit der Druck auf die Verantwortlichen steigt.
