In der US-Stadt Newark hat der Bürgermeister eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, weil es vor einem Abschiebezentrum zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten kam.
Was ist passiert? In Newark, New Jersey, gab es mehrere Nächte hintereinander Proteste vor einem Gebäude, in dem Migranten festgehalten werden, die abgeschoben werden sollen. Einige von ihnen traten in einen Hungerstreik, weil sie mit den Bedingungen dort nicht einverstanden sind. Daraufhin versammelten sich Menschen vor dem Zentrum, und es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Um die Lage zu beruhigen, hat Bürgermeister Ras Baraka jetzt eine Ausgangssperre verhängt: Zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens darf sich niemand im Umkreis von 800 Metern um das Zentrum aufhalten.
Wer hilft? Die Stadtverwaltung und die Polizei arbeiten daran, dass die Situation friedlich bleibt. Gouverneurin Sherrill hat die Gewalt klar verurteilt und ruft alle Seiten zur Besonnenheit auf. Die Ausgangssperre soll verhindern, dass nachts weitere gefährliche Situationen entstehen. Gleichzeitig machen die Proteste darauf aufmerksam, dass die Bedingungen in dem Abschiebezentrum verbessert werden müssen – das fordern auch Menschenrechtsorganisationen.
