Das Festival Ars Electronica hat in Linz seine Preise 2026 vergeben – und diskutiert über Krieg, Demokratie und neue Technologien.
Was ist passiert? Beim Ars Electronica Festival in Linz wurden am Montag die Preise für 2026 vergeben. Insgesamt haben 4.329 Künstlerinnen und Künstler aus 106 Ländern Arbeiten eingeschickt. Die britische Gruppe Forensic Architecture hat einen der Hauptpreise bekommen. Sie hat aus Satellitenbildern und Dokumenten eine interaktive Karte gemacht, die zeigt, was die israelische Armee seit Oktober 2023 im Gazastreifen tut. Das ist sehr umstritten. Ein anderer Preis ging an den Film "Deer Hunter" des US-Amerikaners Andrew Herzog. Er erzählt, wie seine Familie von Italien in die USA ausgewandert ist und vergleicht das mit dem Faschismus von damals und rechten Bewegungen heute. Ein weiterer Preis ging an ein schwedisch-sambisches Team, das gestohlene Kulturschätze aus Sambia digital mit ihrer Heimat verbindet.
