Die norwegische Prinzessin Ingrid Alexandra (22) hat ihr Studium in Australien unterbrochen und ist nach Norwegen geflogen, weil ihre Mutter Kronprinzessin Mette-Marit sehr krank ist.
Was ist passiert? Prinzessin Ingrid Alexandra war zum Studium nach Sydney in Australien gezogen. Dort hat sie Internationale Beziehungen und Politik studiert. Jetzt hat sie ihr Studium vorzeitig abgebrochen und ist am Mittwochmorgen in Norwegen gelandet. Vom Flughafen ist sie direkt zu ihrer Mama ins Krankenhaus gefahren, ins Rikshospitalet in Oslo. Kronprinzessin Mette-Marit hat eine schwere Lungenkrankheit, eine sogenannte Lungenfibrose. Das bedeutet, das Gewebe in der Lunge wird mit der Zeit steifer, und das Atmen fällt immer schwerer. Die Ärzte prüfen gerade, ob Mette-Marit vielleicht eine neue Lunge braucht, also eine Lungentransplantation.
Wer hilft? In so einer schwierigen Zeit ist die Familie zusammengerückt. Kronprinz Haakon, der Vater von Ingrid Alexandra, war eigentlich auf einer offiziellen Reise in Japan, die bis Donnerstag gehen sollte. Er hat die Reise aber abgebrochen und fliegt am selben Tag wie seine Tochter zurück nach Norwegen. In Tokio hat er gesagt: „Wir sind eine Familie, die einander sehr nahe steht, und wenn wir zusammenkommen und Zeit miteinander verbringen, schöpfen wir daraus Kraft.“ Auch der norwegische König Harald V. (89) hat gesagt, dass Mette-Marit „schwer krank“ sei und er das „sehr traurig“ finde. Die ganze Familie zeigt also, dass sie zusammenhält, und auch die Ärzte im Rikshospitalet kümmern sich um Mette-Marit.
