Ein 63-jähriger Australier darf zwei Jahre lang nicht in die Nähe der norwegischen Prinzessin Ingrid Alexandra.

Ein Gericht in der australischen Stadt Sydney hat entschieden: Ein 63-jähriger Mann darf die norwegische Prinzessin Ingrid Alexandra zwei Jahre lang nicht kontaktieren oder sich ihr nähern. Er hatte ihr zuvor eine Karte geschickt. Der Mann sagte vor Gericht, die Karte sei nicht bedrohlich gewesen und er habe die Prinzessin nur um ihre Freundschaft gebeten. Er entschuldigte sich später bei ihr. Nach der Verhandlung kam es noch zu einem Streit mit einem Fotografen; die Polizei führte den Mann kurz ab und ließ ihn dann wieder frei.

Gleichzeitig gibt es Sorge um Prinzessin Ingrid Alexandras Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit. Die 52-Jährige hat eine seltene und unheilbare Lungenkrankheit (Lungenfibrose). Ihr Zustand hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert, sagt der norwegische Königshaus. Deshalb ist die 22-jährige Prinzessin von Australien zurück nach Oslo geflogen, um bei ihrer Mutter zu sein. Ihr Vater, Kronprinz Haakon, hat sogar eine offizielle Reise nach Japan früher beendet, um seine Frau zu unterstützen. Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre sagte: „Ich glaube, ganz Norwegen fühlt mit der Familie, die sich um die Kronprinzessin sammelt".