Beim Autobauer Porsche könnten laut einem Medienbericht bis zu 5.000 weitere Jobs wegfallen, gleichzeitig wird über längere Beschäftigungssicherung verhandelt.
Was ist passiert? Bei Porsche steht ein großes Sparprogramm an. Das Manager Magazin berichtet, dass im zweiten Sparpaket bis zu 5.000 weitere Stellen gestrichen werden könnten. Das wäre nach einem ersten Abbau von rund 1.900 Jobs in der Region Stuttgart bis 2029 ein weiterer harter Einschnitt. Hauptgrund: Porsche verkauft viel weniger Autos als früher, besonders in China. Im ersten Halbjahr 2026 lieferte das Unternehmen 16 Prozent weniger Fahrzeuge aus als im Vorjahr.
Wer hilft? Porsche-CEO Michael Leiters und der Betriebsrat verhandeln deshalb gerade über ein Paket, das Porsche selbst "Zukunftspaket" nennt. Im Gegenzug für die Einschnitte soll die Beschäftigungssicherung an den deutschen Standorten bis Ende 2035 verlängert werden. Heißt: Wer seinen Job behält, soll dafür länger Planungssicherheit haben. Außerdem soll es wieder mehr Homeoffice geben, und die wöchentliche Arbeitszeit in der Produktion bleibt um knapp drei Stunden verkürzt.
Was kannst du tun? Wenn du selbst oder jemand in deiner Familie bei Porsche, einem Zulieferer oder in der Autobranche arbeitet, ist es sinnvoll, die nächste Betriebsversammlung am Montag im Blick zu behalten und bei Gewerkschaften wie der IG Metall nachzufragen. Generell gilt: Gerüchte über Massenentlassungen verunsichern – verlass dich nur auf geprüfte Berichte, zum Beispiel von dpa, Handelsblatt oder Manager Magazin, und sprich mit Erwachsenen, denen du vertraust, wenn dich die Nachricht belastet.
