Beim Personaldienstleister Phoenix in Leoben wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet – insgesamt sind 90 Beschäftigte betroffen.
Was ist passiert? Eine Firma, die Leute an andere Betriebe ausleiht (das nennt man Leiharbeit oder Arbeitskräfteüberlassung), hat zu viel Schulden und zu wenig Geld. Das hat ein Gericht in Leoben jetzt offiziell festgestellt. Die Firma heißt Phoenix – Personal & Logistik GmbH und wurde 2011 gegründet. Sie hat Büros in Leoben, Kapfenberg, Judenburg und Wien. Von den rund 90 betroffenen Beschäftigten sind 83 gerade bei anderen Firmen im Einsatz. Wegen dieser Pleite weiß im Moment niemand genau, wie es für die Beschäftigten weitergeht.
Wer hilft jetzt? Ein erfahrener Insolvenzverwalter wurde vom Gericht eingesetzt. Sein Name ist Gernot Prattes. Er schaut sich jetzt genau an, ob die Firma weiterlaufen kann oder ob sie geschlossen werden muss. Außerdem gibt es in Österreich Gläubigerschutzverbände wie den AKV und KSV1870, die bei Insolvenzen unterstützen. Auch die Arbeiterkammer steht Beschäftigten bei Fragen zu Lohn, Kündigung und Rechten zur Seite.
