Ein Handwerksbetrieb aus Tumeltsham in Oberösterreich hat zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres Insolvenz angemeldet, und 16 Beschäftigte stehen nun ohne Arbeit da.
Die Firma Thebert Metallbau gibt es seit dem Jahr 2000. Sie baut Metallkonstruktionen, Fenster, Türen und Fassaden aus Aluminium und Glas. Schon vor etwa einem Jahr lief es schlecht, und es wurde ein Sanierungsverfahren eröffnet. Damals einigten sich die Gläubiger auf einen Sanierungsplan mit einer Quote von insgesamt 20 Prozent, die in zwei Teilzahlungen geleistet werden sollte. Das bedeutet: Die Gläubiger sollten 20 Prozent ihres Geldes zurückbekommen – aufgeteilt auf zwei Raten innerhalb von zwei Jahren. Doch das hat am Ende nicht gereicht.
Jetzt ist die Firma erneut pleite. Die Geschäftsführung hat im Antrag an das Gericht gleich mitgeteilt, dass der Betrieb geschlossen werden soll. Eine Fortführung des Betriebs ist laut Insolvenzantrag nicht vorgesehen, stattdessen wird die Schließung des Unternehmens angestrebt. 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter auch Lehrlinge – verlieren deshalb ihren Arbeitsplatz. Insgesamt sind rund 78 Gläubiger betroffen, denen das Unternehmen 1,17 Millionen Euro schuldet.
