Die Berliner Philharmoniker haben ihr großes Freiluftkonzert in der Waldbühne gespielt – und mussten sich wegen Hitze und einem nahenden Gewitter beeilen.
Stell dir vor: 38 Grad im Schatten, 22.000 Menschen unter freiem Himmel und ein Konzert, das eigentlich Italien feiern soll. Genau das passierte am Samstagabend in der Berliner Waldbühne. Die Berliner Philharmoniker spielten dort ihr traditionelles Saisonabschlusskonzert mit dem Motto „Viva Italia!". Chefdirigent Kirill Petrenko dirigierte Stücke von Ottorino Respighi und Giuseppe Verdi, und der berühmte Tenor Jonas Kaufmann sang mit. Das Konzert war ausverkauft und wurde live im Fernsehen und Radio übertragen.
Weil es so heiß war, hatte das Orchester extra seine Kleiderordnung gelockert: Die Männer traten ohne Jackett, aber mit schwarzem Hemd auf, und die Frauen mussten ihre Oberteile nicht bis zum Handgelenk tragen. Viele im Publikum wedelten sich mit Fächern und Programmheften Luft zu. Dann verdunkelte sich der Himmel, Blitze wurden sichtbar, und das Regenradar zeigte für 22 Uhr ein Gewitter an.
