Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will die Pflegeversicherung mit einem neuen Gesetzentwurf stabilisieren, der in den nächsten Wochen beraten werden soll.
Die Bundesregierung arbeitet gerade an einer großen Reform der Pflegeversicherung. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat am 4. Juni 2026 einen ersten Entwurf vorgestellt. Darin steht: Wer in Deutschland pflegebedürftig ist, soll auch in Zukunft gut versorgt werden. Dafür muss die Versicherung aber mehr Geld einnehmen, weil sie aktuell ein riesiges Defizit hat.
Konkret plant die Ministerin: Minijobber sollen künftig Beiträge in die Pflegeversicherung zahlen, genau wie alle anderen Arbeitnehmer. Wer keine Kinder hat, soll etwas mehr zahlen als bisher. Und für Gutverdiener steigt die Grenze, bis zu der Beiträge fällig werden, also der Teil des Einkommens, ab dem keine Abgaben mehr erhoben werden.
