Am Pfingstwochenende war Lignano mal wieder Party-Hotspot, aber Polizei und Stadt haben ordentlich mitgeholfen, dass es friedlich bleibt.
Bestimmt hast du schon von „Tutto Gas“ gehört – so nennen viele junge Österreicher die Pfingstparty in Lignano. Dieses Jahr sind wieder tausende Jugendliche hingefahren, vor allem aus Kärnten, um den ersten warmen Strandtag zu genießen. Die Hotels waren zu 80 Prozent belegt, und der freie Strand war rappelvoll.
Weil es in den letzten Jahren manchmal zu wild wurde, hat die Stadt vorher strengere Regeln aufgestellt: Bars mussten früher zumachen, Alkohol gab’s nur zu bestimmten Zeiten, und die Musik durfte nicht zu laut sein. Auch die Polizei war in großer Zahl da – sogar österreichische Beamte haben gemeinsam mit den italienischen Carabinieri kontrolliert. So sollte verhindert werden, dass jemand über die Stränge schlägt.
Der erste Tag verlief laut dem Stadtrat Alessio Codromaz tatsächlich ruhiger als in den Vorjahren. Um 20 Uhr wurde der Strand geräumt, ohne dass es Ärger gab. Die Bürgermeisterin meinte, man wolle den Jugendlichen ihren Spaß lassen, aber gleichzeitig die Anwohner und andere Urlauber schützen, die es lieber ruhig mögen.
