Immer mehr europäische Städte verbieten Pferdekutschen für Touristen oder steigen auf Elektromodelle um, weil die Tiere bei großer Hitze leiden.
Was ist passiert? In Rom ist im Juli ein Kutschpferd auf einer Brücke zusammengebrochen, weil es sehr heiß war. Ein Video davon ging im Internet viral. Seither diskutieren viele Menschen, ob Pferdekutschen für Touristen noch okay sind. Denn die Tiere laufen auf heißem Pflaster, atmen Abgase ein und arbeiten oft stundenlang. Prag hat Pferdekutschen in der Innenstadt schon 2023 verboten, Brüssel fährt seit 2024 nur noch mit Elektrokutschen, und in Athen gibt es fast keine Kutschen mehr.
Wer hilft? In vielen Städten passen Verwaltungen die Regeln an: Wien erlaubt den Fiakern Pausen ab 35 Grad, in Brügge sogar schon ab 30 Grad, und Sevilla pausiert erst bei extremer Hitze ab 44 Grad. Tierschutzorganisationen wie die griechische PFPO fordern mehr Schutz für Kutschpferde, zum Beispiel im Hafen von Chania auf Kreta. Städte wie Palma de Mallorca oder Alcúdia steigen komplett auf Elektrokutschen um, damit keine Tiere mehr leiden müssen.
