In Rom ist am Wochenende ein Kutschpferd auf einer Brücke in der Innenstadt zusammengebrochen, weil es sehr heiß war.
In Rom ist am Wochenende ein Pferd zusammengebrochen, das Touristen durch die Stadt kutschieren sollte. Es passierte auf der Brücke Ponte Cavour im Zentrum von Rom. An dem Tag war es über 30 Grad heiß und das Pferd war offenbar total erschöpft. Ein Video davon wurde im Internet millionenfach geteilt und viele Leute haben sich aufgeregt.
Solche Kutschen heißen in Rom „Botticelle“. Es gibt sie schon sehr lange. Sie gehören zum Stadtbild, genauso wie die Fiaker in Wien. Aber Tierschützer sagen: Bei der Hitze, dem lauten Verkehr und dem heißen Asphalt ist das für die Tiere einfach nicht mehr fair.
Die Stadtregierung von Rom will jetzt handeln. Die Tierschutzbeauftragte Patrizia Prestipino sagt, Rom sei keine Stadt mehr für Kutschpferde. Gemeinsam mit anderen Politikerinnen und Politikern will sie, dass die Kutschen nach und nach verschwinden. Stattdessen sollen die Kutscher sogenannte Elektro-Taxis fahren dürfen. Dafür müssten ihre alten Lizenzen umgeschrieben werden.
