Papst Leo XIV. hat bei einer Vigilie im Olympiastadion von Barcelona mit rund 40.000 jungen Leuten gesprochen und ihre Fragen beantwortet.

Was ist passiert? Am Sonntagabend hat Papst Leo XIV. im Olympiastadion von Barcelona eine Vigilie gefeiert. Rund 40.000 vor allem junge Menschen waren dabei. Der Papst kam am Mittag in der Stadt an, besuchte zuerst die Kathedrale und ging dann ins Stadion. Vor dem Stadion segnete er 30 Krankenwagen, die in die Ukraine gebracht werden sollen. Die jungen Leute durften dem Papst Fragen stellen, und er antwortete teils auf Spanisch und teils auf Katalanisch. Die Themen waren schwer: Was macht mein Leben sinnvoll, wenn es nicht nur um Karriere geht? Wie kann mir der Glaube helfen, wenn ich depressiv bin? Und was tun, wenn es in der Familie Gewalt gibt?

Wer hilft? Der Papst hat den jungen Leuten zugehört und auf ihre Fragen geantwortet. Erzbischof Juan José Omella Omella aus Barcelona hat die Veranstaltung mitorganisiert und sagte, der Papst werde sich sprachlich anstrengen, um alle zu erreichen. Viele Helferinnen und Helfer haben sich um die Krankenwagen für die Ukraine gekümmert. Und auf den Kanarischen Inseln will der Papst am Ende seiner Reise Geflüchtete treffen, die über das Meer nach Europa gekommen sind.