Die Regierung will eine neue Steuer auf Pakete einführen, aber der Handelsverband warnt: Das könnte den Handel spalten und alles teurer machen.

Stell dir vor, du bestellst online ein T-Shirt bei einem kleinen Laden, der auch einen Webshop hat. Oder du kaufst ein Buch über eine große Plattform. Bald könntest du für jedes Paket zwei Euro extra zahlen – egal, ob der Verkäufer ein riesiges Unternehmen oder ein Händler um die Ecke ist.

Diese Idee der Regierung heißt „Paketsteuer“ und soll ab Oktober 2026 gelten. Betroffen sind vor allem große Online-Händler mit mehr als 100 Millionen Euro Umsatz, aber auch kleine Läden, die über Amazon oder eBay verkaufen. Das findet der Handelsverband unfair.

Alexander Smuk ist Sprecher des Versandhandels in der Wirtschaftskammer. Er sagt: „Wir dürfen uns nicht auseinanderdividieren lassen.“ Damit meint er, dass man nicht einfach zwischen Online- und Ladengeschäften unterscheiden soll, denn heute machen viele Händler beides.