Bei Kleidung des Online-Shops Shein haben Labore schädliche Chemikalien gefunden.

Was ist passiert? Das Umweltinstitut aus Bremen hat 18 Kleidungsstücke von Shein im Labor untersucht. Bei 7 von 18 Stücken waren die Werte für bestimmte Chemikalien zu hoch. Besonders oft wurde ein Stoff gefunden, der PFAS heißt. Solche Stoffe nennt man auch Ewigkeitschemikalien, weil sie kaum von der Umwelt abgebaut werden. Auch Weichmacher wurden gefunden. Diese gelten als gesundheitsgefährdend.

Wer hilft? Die Deutsche Umwelthilfe hat die Untersuchung in Auftrag gegeben. Sie setzt sich dafür ein, dass Kleidung in Europa strenger kontrolliert wird. Shein hat reagiert: Shein erklärte, man habe eine Untersuchung eingeleitet und die betroffenen Produkte vorläufig aus dem Angebot genommen. Außerdem prüft die EU-Kommission bereits gegen Shein wegen rechtswidriger Produkte im Angebot.

Was kannst du tun? Schau beim Onlineshoppen genau hin: Kaufe lieber bei Marken, die ihre Lieferketten offenlegen. Du kannst Kleidung vor dem ersten Tragen waschen, um Rückstände zu reduzieren. Und wenn du willst, informiere dich bei der Deutschen Umwelthilfe oder beim Bundesamt für Verbraucherschutz, welche Stoffe in Textilien problematisch sind.