Eine neue Prognose zeigt: Die Wirtschaft in Osteuropa wächst 2026 kräftig, und Österreich exportiert dorthin immer mehr Waren.

Das Wiener Institut wiiw hat nachgeschaut, wie es der Wirtschaft in Mittel-, Ost- und Südosteuropa geht. Das Ergebnis: Die Länder dort wachsen 2026 zusammen um 2,8 Prozent. Polen ist der Star: Es soll um 3,7 Prozent zulegen und damit das stärkste Wachstum in der ganzen EU haben. Auch die Slowakei und Rumänien schneiden schwächer ab, aber insgesamt läuft es in der Region gut.

Warum wächst Osteuropa so stark? Vor allem, weil die Menschen dort mehr Geld verdienen und deshalb mehr ausgeben. Dazu kommen Hilfen von der EU und Geld, das in Rüstungsfirmen investiert wird. Die Preise steigen gerade nicht stark an, das ist für alle eine gute Nachricht.

Auch Österreich profitiert. Im ersten Quartal 2026 hat Österreich zum Beispiel viel mehr nach Serbien exportiert als noch ein Jahr zuvor: plus 16,5 Prozent. Nach Kroatien waren es 10,6 Prozent mehr, in die Tschechei 4,4 Prozent. Besonders österreichische Baufirmen sind in der Region stark.