In Ostdeutschland nutzen viel weniger Unternehmen Künstliche Intelligenz als im Rest Deutschlands – das zeigt eine neue Studie aus Dresden.
Stell dir vor, du fragst 100 Firmen in Deutschland, ob sie KI benutzen. Über die Hälfte sagt: Ja, wir arbeiten damit. Aber wenn du nur Firmen in Ostdeutschland fragst, sagen das nur knapp 40 von 100. Das bedeutet: Im Osten wird KI deutlich seltener eingesetzt als im Westen. Die Studie kommt vom Ifo Institut, das in Dresden sitzt und viel über die Wirtschaft in Deutschland forscht.
Die Forschenden haben nicht einfach alle Firmen zusammen betrachtet, sondern in fünf Bereiche geschaut: Industrie, Dienstleistungen, Großhandel, Einzelhandel und Baugewerbe. In allen fünf Bereichen ist der Osten langsamer beim Thema KI. Das ist nicht nur ein kleines Problem von einer Branche – es zieht sich durch die ganze Wirtschaft. Egal in welchem ostdeutschen Bundesland du schaust, das Bild ist ähnlich.
Warum das so ist, weiß die Studie leider nicht. Gründe wurden in der Analyse nicht genannt. Klar ist aber: Wenn sich das ändern soll, müssen vor allem kleinere und mittelgroße Firmen mitziehen. Die machen in Ostdeutschland einen besonders großen Teil der Wirtschaft aus. Wenn sie anfangen, KI stärker zu nutzen, könnte der Abstand zum Westen kleiner werden.
Warum ist das für dich wichtig?
KI verändert gerade, wie wir arbeiten und welche Jobs es in Zukunft gibt – wenn Ostdeutschland hier den Anschluss verpasst, kann das deine späteren Berufschancen in der Region beeinflussen.
