Eine neue Umfrage zeigt: Mehr als die Hälfte der deutschen Rathäuser nutzt Künstliche Intelligenz bereits oder testet sie gerade.
Stell dir vor, dein Rathaus schreibt Texte mit einem Computer, der Sprache versteht. Genau das passiert laut einer Forsa-Umfrage für den Softwareanbieter Meister gerade in vielen deutschen Verwaltungen. Befragt wurden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Gemeinden mit mindestens 1.000 Einwohnern. 16 Prozent von ihnen setzen KI schon konkret ein, 36 Prozent testen sie gerade, und bei 43 Prozent ist KI noch kein Thema.
Was macht KI im Rathaus eigentlich? Am häufigsten hilft sie beim Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten, zum Beispiel bei Briefen oder Anträgen. Danach kommt Übersetzen und Texte schreiben, dann Akten zusammenfassen und Sitzungen protokollieren. So können Sachen schneller erledigt werden, die vorher viel Zeit gekostet haben.
Viele Befragte sehen darin auch eine Chance gegen den Fachkräftemangel. Wenn weniger Leute zur Verfügung stehen, kann KI zumindest einen Teil der Arbeit übernehmen. KI wird vor allem als Chance für Effizienzsteigerung und Zeitersparnis sowie eine schnellere Bearbeitung von Bürgeranliegen gesehen.
