Im April 2026 hat Österreich deutlich mehr Waren ein- und ausgeführt als im Vormonat, der gesamte Außenhandel stieg um rund sechs Prozent.

Im April 2026 hat sich der Außenhandel Österreichs spürbar verändert. Sowohl die Exporte – also Waren, die ins Ausland verkauft werden – als auch die Importe, also Waren, die nach Österreich eingeführt werden, sind gestiegen. Insgesamt wuchs der Außenhandel um rund sechs Prozent. In den ersten vier Monaten des Jahres legten die Importe um 3,9 Prozent auf 68,42 Milliarden Euro zu.

Besonders wichtig waren zwei Bereiche: Medizinische und pharmazeutische Produkte haben den Export geholfen, also zum Beispiel Medikamente, die Österreich in andere Länder verkauft. Bei den Importen spielten Erdöl und Erdölerzeugnisse eine große Rolle, also Rohöl und daraus hergestellte Produkte wie Benzin oder Heizöl. Deren Wert stieg um 62,8 Prozent, weil die Energiepreise höher waren.

Ein weiterer Punkt: Österreich hat im April mehr Waren nach Deutschland exportiert und mehr Waren aus China importiert. Diese beiden Handelsströme haben das Wachstum wesentlich angetrieben. China ist also als Lieferant wichtig, Deutschland als Abnehmer.