Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig hat angekündigt, dass Futter für Tiere, das aus Ländern außerhalb der EU importiert wird, in den nächsten Monaten genauer untersucht werden soll.
Du isst nicht direkt Futtermittel, aber es landet über Fleisch, Milch und Eier trotzdem auf deinem Teller. Genau deshalb will Österreich jetzt genauer hinschauen, was im Futter für Tiere steckt. Agrarminister Norbert Totschnig hat bekannt gegeben, dass das Bundesamt für Ernährungssicherheit, kurz BAES, in den kommenden Monaten Futterproben aus Drittländern – also aus Ländern, die nicht zur EU gehören – untersuchen wird.
Dabei wird geprüft, ob man jederzeit nachvollziehen kann, woher das Futter kommt. Außerdem wird getestet, ob es Spuren von Pestiziden enthält, also von chemischen Mitteln, mit denen Pflanzen vor Schädlingen geschützt werden. Auch Stoffe, die in der EU gar nicht erlaubt sind, sollen in den Proben gesucht werden.
