Die Eurogruppe findet, dass Österreich mit seinem Budgetentwurf für 2027 auf einem guten Weg ist, sein Haushaltsdefizit zu senken.

Stell dir vor, dein Land gibt mehr Geld aus, als es einnimmt – genau das ist ein Budgetdefizit. In der EU darf ein Land normalerweise nicht mehr als drei Prozent seiner Wirtschaftsleistung als Defizit haben. Österreich lag 2024 aber bei 4,7 Prozent und plant 2025 mit 4,5 Prozent. Deshalb läuft seit etwa einem Jahr ein sogenanntes Defizitverfahren der EU gegen Österreich, eine Art offizielle Ermahnung, die Finanzen in Ordnung zu bringen.

Jetzt die gute Nachricht: Die Eurogruppe – das sind die Finanzministerinnen und Finanzminister der Euro-Länder – hat gesagt, dass Österreichs Budgetentwurf für 2027 okay ist. Sie vertraut darauf, dass Österreich seine Ausgaben im Griff behält. Wenn alles weiter gut läuft, soll Österreich bis Ende 2028 aus diesem Verfahren wieder raus sein. Das Ziel ist also klar: weniger Schulden machen, aber ohne den Sozialstaat kaputtzusparen.