In Österreich wird gerade ein Gesetz vorbereitet, das unter 14-Jährigen den Zugang zu TikTok, Instagram, Facebook, X und Snapchat verbieten soll.
Was ist passiert? Ein Entwurf aus dem Büro von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) wird diese Woche in Begutachtung geschickt – das bedeutet, dass Fachleute und die Öffentlichkeit sich den Entwurf anschauen und Verbesserungen vorschlagen können. Ziel ist, dass Minderjährige unter 14 Jahren künftig nicht mehr ohne Altersnachweis solche Plattformen nutzen dürfen. Messenger wie WhatsApp sollen laut den vorliegenden Informationen nicht darunter fallen. Wenn alles nach Plan läuft, soll das Gesetz Anfang 2027 starten.
Wer hilft? Auf EU-Ebene unterstützt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ein solches Mindestalter. Sie sagt, dass Eltern bei ihren Kindern Folgen wie Depressionen, Schlafmangel und schlechte schulische Ergebnisse bemerken. Sie betont aber auch, dass es an den Eltern liege, zu entscheiden, wann Kinder ihr erstes Smartphone bekommen. In Österreich soll für die Altersprüfung unter anderem ID Austria genutzt werden können – sie muss aber nicht zwingend verwendet werden, auch andere Anbieter, die von der KommAustria geprüft werden, sind möglich. Dabei wird nur übermittelt, ob jemand über 14 ist, nicht der Name oder andere Daten.
