Das österreichische Nationalteam spielt am Mittwochfrüh sein erstes Spiel bei der Fußball-WM in den USA - und trifft gleich auf einen Neuling.
Was geht ab? Am Mittwoch um 6 Uhr früh (MESZ) rollt in Santa Clara in Kalifornien endlich der Ball: Österreich spielt gegen Jordanien sein erstes Match bei dieser WM. Österreich liegt in der FIFA-Weltrangliste auf Platz 25, Jordanien auf Platz 64 - also ist die ÖFB-Auswahl klarer Favorit. Trotzdem warnt Teamchef Ralf Rangnick: "Jordanien ist alles andere als ein leichter Gegner, nicht mit San Marino zu vergleichen."
Was macht Jordanien stark? Die Mannschaft aus dem Nahen Osten steht meistens mit einer Fünfer- oder Dreierkette in der Defensive, das heißt: Viele Spieler verteidigen hinten, und sie schalten danach schnell auf Angriff um. Ihr Star heißt Musa Al-Tamari, ein 28-jähriger Flügelspieler, der in Frankreich bei Stade Rennes spielt. In der letzten Saison schoss er sieben Tore und gab elf Vorlagen - er ist der einzige Spieler im jordanischen Kader, der in einer großen europäischen Liga spielt.
