Die iranische Fußballnationalmannschaft ist zur WM in den USA, aber ihre Anreise wurde von Streit, fehlenden Visa und einer Wüste aus politischen Diskussionen begleitet.

Was ist passiert? Das Team aus dem Iran musste vor der WM 2026 in den USA einige schwierige Hürden meistern. Die Mannschaft reiste von einem Trainingslager in der Türkei über Mexiko nach Los Angeles – insgesamt mehr als 20 Stunden unterwegs. 15 Personen aus der Delegation bekamen kein Visum, und dem Iran wurden die Eintrittskarten für seine Fans kurzfristig weggenommen. Der Iran drohte sogar damit, das Turnier zu boykottieren, falls im Stadion bestimmte Flaggen der Opposition gezeigt werden. Auch die USA und der Iran waren in einen Krieg verwickelt, was die Stimmung zusätzlich belastete.

Wer hilft? FIFA-Präsident Gianni Infantino sagte, er habe dem iranischen Team Unterstützung zugesprochen und es notfalls persönlich mit dem Bus zum Turnier gefahren. In Mexiko erlebte die iranische Mannschaft viel Gastfreundschaft. Kapitän Mehdi Taremi bedankte sich ausdrücklich bei den guten Menschen in Mexiko. Außerdem gibt es in Kalifornien Hunderttausende Menschen mit iranischen Wurzeln, die das Team im Stadion unterstützen könnten. Fußball wird so zu einer Brücke zwischen verschiedenen Kulturen.