Wegen eines neuen Vorschlags für eine Waffenruhe im Nahen Osten sind die Ölpreise am Dienstag etwas gefallen.
Was ist passiert? Im Nahen Osten gibt es seit Tagen schwere Kämpfe. Das US-Militär hat in der nunmehr zehnten Nacht in Folge Ziele im Iran angegriffen. Dadurch war Benzin und Heizöl auf der Welt zuletzt teurer geworden, weil viele Länder Öl aus dieser Region kaufen. Am Dienstag sind die Preise aber wieder ein Stück gefallen. Ein Barrel der Sorte Brent aus der Nordsee kostete nur noch 88,19 US-Dollar. Das sind etwa 159 Liter. Damit ist der Preis aber nicht weit weg von seinem Wochenhöhepunkt bei 91,42 Dollar.
Wer hilft? Katar, Ägypten, Pakistan und andere Länder aus der Region versuchen, zwischen den Kriegsparteien zu vermitteln. Sie haben einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe gemacht. Das bedeutet: Für zehn Tage sollen beide Seiten aufhören zu kämpfen. Das US-Nachrichtenportal Axios und das Wall Street Journal haben darüber berichtet. Eine Waffenruhe wäre ein erster Schritt, um die Gewalt zu stoppen und die Lage zu entschärfen.
