Ein Fonds der österreichischen Regierung sollte mit privaten Spenden gegen Armut helfen, doch es kam kein einziger Euro zusammen.
Stell dir vor, du richtest ein Sparschwein ein, um anderen zu helfen, aber niemand wirft etwas ein. Genau das ist mit dem „Fonds zur Armutsbekämpfung“ passiert. Die Regierung wollte damit Projekte gegen Armut finanzieren – aber ohne eigenes Geld. Stattdessen hoffte sie auf Spenden, Erbschaften und Geschenke von Privatleuten. Das Ergebnis: null Euro. Kein einziges Projekt konnte starten.
Die gute Nachricht: Die zuständige Ministerin Korinna Schumann hat jetzt angekündigt, dass der Staat doch eigenes Geld in den Fonds gibt. Insgesamt 30 Millionen Euro sind für die nächsten drei Jahre geplant. Eine erste Million wurde schon überwiesen. Außerdem gibt es seit Ende April klare Regeln, wofür das Geld verwendet werden darf – nämlich für neue Programme, die später von selbst weiterlaufen sollen.
