Der niederösterreichische Integrationslandesrat Martin Antauer (FPÖ) präsentierte am Montag einen neuen Integrationscodex, der strengere Regeln für Zuwanderer vorschreibt und Deutsch als zentrale Voraussetzung für Teilhabe definiert.

Deutsch als Schlüssel zur Integration

Der neue Codex ersetzt den bisherigen Integrationsleitfaden aus dem Jahr 2012 und markiert einen grundlegenden Kurswechsel in der Landespolitik. „Integration ist eine Pflicht und Verpflichtung“, heißt es in dem Dokument. Behördenkommunikation soll künftig „ausschließlich in Deutsch“ erfolgen.

Martin Antauer unterstrich die Bedeutung der Sprache als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. „Niederösterreich sei 'kein Selbstbedienungsladen'“, betonte er. Wer im Bundesland leben wolle, müsse Deutsch lernen, arbeiten und sich an die Regeln halten. Besonders im Bildungsbereich kündigte Antauer einen restriktiveren Kurs an, um „Verhältnisse wie in Wien“ zu vermeiden, wo Schulen zunehmend mit mangelnden Deutschkenntnissen vieler Kinder konfrontiert seien.