Dichte Rauchwolken von Waldbränden in Kanada und eine Hitzewelle machen New York gerade zu einem schwierigen Ort – auch für das bevorstehende WM-Finale.
Was passiert gerade? In New York erleben die Menschen zurzeit zwei Probleme gleichzeitig. Erstens: Eine starke Hitzewelle lässt die Temperaturen auf bis zu 40 Grad steigen. Zweitens: Waldbrände in Kanada und Minnesota produzieren riesige Mengen Rauch. Dieser Rauch wird vom Wind über Hunderte Kilometer getragen und liegt jetzt als dichter Schleier über der Stadt. Die Luft ist deshalb so schlecht, dass die Behörden den "Code Red" ausgerufen haben. Das ist die höchste Warnstufe, die zeigt: Aufenthalt draußen kann der Gesundheit schaden.
Wer hilft? Gouverneurin Kathy Hochul hat klare Tipps gegeben: Bleib möglichst drinnen, benutze Luftfilter, wenn du welche hast, und trage eine Maske, wenn du raus musst. Die Stadt hat eine Website veröffentlicht, auf der erklärt wird, wie man sich bei Hitze richtig verhält – viel trinken, schattige Orte aufsuchen, körperliche Anstrengung vermeiden. Besonders Kinder, ältere Menschen und Personen mit Asthma oder Herzproblemen sollen sich schützen. In Kanada kämpfen Feuerwehrleute gegen rund 835 Brände, von denen 112 außer Kontrolle sind. Internationale Helfer schicken Löschflugzeuge und Personal.
Was kannst du tun? Wenn du in New York oder einer ähnlich betroffenen Region lebst: halte dich an die offiziellen Warnungen, trinke viel Wasser und schau regelmäßig auf die Luftqualitäts-App deiner Stadt. Meide stark befahrene Straßen und verrauchte Viertel. Wenn du Asthma hast, nimm dein Spray mit und plane nicht zu viel Sport im Freien ein. Für Samstag sind Gewitter und Regen angesagt – die sollen die Luft reinigen und die Temperaturen senken. Bis dahin heißt es: drinnen bleiben, Maske bereithalten und auf den Wetterwechsel hoffen.
