In Berlin haben Bund und Länder ein Zentrum für Safe Sport gegründet, das Gewalt im Sport bekämpfen soll.

Was ist passiert? In Berlin haben die Bundesregierung und die Bundesländer zusammen ein Zentrum für Safe Sport gegründet. Es soll Fälle von körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt im Sport untersuchen und ahnden. Die Einrichtung bekommt ihren Sitz in Kassel und soll im Frühjahr 2027 mit der Arbeit starten. So bekommen Sportlerinnen und Sportler endlich eine unabhängige Stelle, an die sie sich wenden können.

Wer hilft? Viele Akteure ziehen an einem Strang: Athleten Deutschland, der DOSB, das Bundeskanzleramt und auch die Sportministerin Christiane Schenderlein. Das Zentrum soll nicht nur Vorwürfe prüfen, sondern Sportverbände auch dabei unterstützen, Schutzkonzepte umzusetzen. So sollen Prävention, Intervention und Aufarbeitung besser zusammenwirken.

Was kannst du tun? Wenn du im Verein oder im Training etwas beobachtest, das sich falsch anfühlt, rede mit einer Vertrauensperson, einer Trainerin oder einer Beratungsstelle. Gewalt und Grenzüberschreitungen sind nie okay – und je früher jemand hinschaut, desto besser können alle Beteiligten geschützt werden.