In Berlin gibt es jetzt ein neues Zentrum, das verschiedene Behörden dabei unterstützen soll, Cyberangriffe und Desinformation aus dem Ausland schneller zu erkennen.
Stell dir vor, jemand versucht, im Internet falsche Geschichten zu verbreiten, kurz bevor in Deutschland gewählt wird. Genau solche Dinge - zum Beispiel Cyberattacken, Sabotage oder Versuche, die öffentliche Meinung zu beeinflussen - nennt man hybride Bedrohungen. Damit das nicht unentdeckt bleibt, hat jetzt in Berlin das neue "Gemeinsame Abwehrzentrum gegen hybride Bedrohungen" (kurz GAZ Hybrid) seine Arbeit aufgenommen.
Verschiedene Behörden arbeiten dort zusammen: das Bundesamt für Verfassungsschutz, der Bundesnachrichtendienst (BND), der Militärische Abschirmdienst (MAD), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Polizeibehörden. Sie tauschen in gemeinsamen Sitzungen ihre Erkenntnisse aus und schauen, ob hinter Angriffen ausländische Staaten stecken. Besonders Russland und China stehen laut Verfassungsschutz aktuell im Fokus.
