Acht deutsche Rüstungsfirmen haben sich zusammengetan, um einen neuen Kampfjet zu entwickeln, nachdem ein großes deutsch-französisches Projekt gescheitert ist.
Stell dir vor, du willst ein neues, richtig schnelles Spielzeugauto bauen, aber dein Freund aus einem anderen Land will es ganz anders designen als du. So ungefähr kann man sich das Ende des deutsch-französischen Projekts FCAS vorstellen. "FCAS" steht für "Future Combat Air System" – auf Deutsch: Zukünftiges Kampfflugzeug-System. Geplant war es seit 2017. Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Macron haben jetzt aber gesagt: Schluss damit, das wird nichts mehr.
Jetzt machen es acht deutsche Firmen einfach selbst – ohne Frankreich. Das Team heißt "Team Gen 6" und besteht unter anderem aus Airbus (der Rüstungssparte), MTU, HENSOLDT, MBDA, Diehl Defence und Rohde & Schwarz. Auf der großen Luftfahrt-Messe ILA in Berlin haben sie ein Strategiepapier vorgestellt, also eine Art Fahrplan. Darin steht: "Wir dürfen keine Zeit verlieren."
